Aktuelles aus Nepal

Schulen unseres Netzwerks haben Partnerschulen in Nepal (Dieter-Forte-Gesamtschule = Schule in Kathmandu, Katholische Grundschule Höhenstraße = Schule in Korak, siehe dazu auch Bericht über Partnerschaftsaktivitäten unten). Hier aktuelle Nachrichten aus dem schwer getroffenen asiatischen Land im Himalaya:

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Düsseldorf, liebe Freunde und Unterstützer des Millenniumsdorfes Korak in Nepal,

aktuelle Informationen aus dem Erdbebengebiet Nepal für Sie: Das Erdbeben vom Samstag – und mittlerweile über 80 Nachbeben – haben vor allem in Kathmandu und in der Region Ramechhap schlimmste Zerstörungen angerichtet. Die Anzahl der Opfer steigt weiter und liegt heute Mittag bei über 4000 Personen (die zitierte mail ist vom 28.4.); 8 Mio. Menschen haben alles verloren. Etwa 1,4 Mio. Menschen müssen sofort mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser versorgt werden – schon jetzt sind Durchfallerkrankungen in Kathmandu ein Problem. Die Seuchengefahr wird mit der Schlechtwetterprognose der kommenden Tage drastisch steigen.

Unser Nothilfe-Stab vor Ort umfasst mittlerweile 11 Mitarbeiter: Die Mitglieder des Nothilfeteams aus Bonn und Kollegen aus Indien sind gut angekommen und unterstützen unser Team vor Ort um Landeschefin Barbara Zilly. Die nationalen Kollegen und ihre Familien sind wohlauf; einzelne Mitarbeiter haben noch keinen Kontakt zu Eltern und Verwandten auf dem Land hergestellt. Nun gilt es, das Überleben tausender Betroffener zu sichern. Sauberes Wasser, Hygiene-Kits, Zelte, Planen und Lebensmittel lindern die erste Not in Kathmandu und den betroffenen Regionen. Wir kennen uns vor Ort aus, sind seit Jahrzehnten in dem Land tätig, haben Kontakte und Strukturen, die in dem derzeitigen Chaos hilfreich sind. Nun brauchen wir Spenden!

Aus dem Millenniumsdorf Korak gibt es erste erleichternde Nachrichten: Dort sind zwar 35 Häuser zerstört – auch das von  Projektkoordinator Navin Dahal ist kollabiert – aber erfreulicherweise gibt es keine Todesopfer. Soweit erste SMS – das Kommunikationsnetz bricht immer wieder zusammen. Surendra Gautam schrieb, dass die Chitwan Region auch in offiziellen Mitteilungen der Regierungsministerien als weniger betroffene Region in Nepal gilt.

Herr Riesenbeck und Herr Vogel prüfen momentan die Organisation eines Benefiz-Konzertes, voraussichtlich am Sonntagnachmittag, 10. Mai, im MARITIM Hotel – eine wunderbare Idee! Wollen Sie diese Aktion unterstützen, setzen Sie sich bitte gerne mit Herrn Riesenbeck oder Herrn Vogel in Verbindung.

Aktuelle Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:  welthungerhilfe.de/erdbeben-nepal.html
und auf Facebook: facebook.com/Team.Mobilisierung.96

Sonja Eberle
Fachgruppe Mobilisierung
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Friedrich – Ebert – Straße 1
53173 Bonn
Telefon +49-228-2288-118
Telefax +49-228-2288-99118
Mobil 0178-3700118
sonja.eberle@welthungerhilfe.de
welthungerhilfe.de
Member of Alliance 2015
Umweltprojektförderung in Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit möchte ich auf das soeben erneut ausgeschriebene städtische Programm zur Förderung von Umweltprojekten aufmerksam machen. Zu vergeben sind insgesamt 29.000 Euro für drei Teilprogramme. Weitere Informationen und die Antragsformulare finden sich hier:
duesseldorf.de/umweltamt/projekte/umweltprojektfoerderung.shtml                                                                                                                                                                                                             E-Mail und Link können gerne weitergereicht werden. Auch über „Mundpropaganda“ freuen wir uns. Wo noch Fragen offen bleiben, helfen meine Kollegin Carmen Traut-Werner, Telefon 89-25094, und ich.

Übrigens: Den Umweltpreis 2015, eins der drei Teilprogramme der Förderung, lobt die Stadt in diesem Jahr unter dem Motto “Nachhaltig gärtnern und gestalten” aus.

Mit freundlichen Grüßen
Ernst Schramm
Landeshauptstadt Düsseldorf
Umweltamt
Umweltbildung, Umweltinformation
Brinckmannstraße 7
D-40225 Düsseldorf
Tel. +49-(0)211-89-25003
Fax +49-(0)211-89-29031
E-Mail: ernst.schramm@duesseldorf.de
duesseldorf.de/umweltamt

Unterrichtsmaterialempfehlung

Der Verlag an der Ruhr hat ein interessantes neues Unterrichtsmaterial im Angebot: Kann ICH die Welt retten? – Verantwortungsvoll leben – clever konsumieren (Katrin Schüppel)
Altersstufe: 13 – 19 Jahre
Klasse: 8 – 13
Seitenanzahl: 114
Format: A4 – hoch
Ausstattung: Paperback
ISBN: 978-3-8346-0452-1
Schulformen: Berufsschule, Sek I + II
Schulfächer: aktuelle Politik, Ethik, Gesellschaftslehre, Philosophie, praktische
Philosophie, Projektunterricht, Sozialwissenschaften / Politik
Leseprobe unter verlagruhr.de/shop/dynvadr/shop/showproddtl.php?item
1. Fairtrade-Schools Fachtagung

Von A wie Aktivist bis U wie Upcycling – der Faire Handel zeigt, wie’s geht! Erstmalig trafen sich über 140 Schüler, Lehrer und Schools-Interessierte am 19. März in Dortmund: Was ist eine Fairtrade-School und welche Kriterien müssen erfüllt werden, um die Auszeichnung zu erhalten? Wie machen wir unser Engagement zum Fairen Handel sichtbar? Und wie kann ich aus alten Dingen neue nützliche Produkte herstellen? Diese und weitere Fragen wurden beim ersten Fairtrade-School Kongress in Nordrhein-Westfalen beantwortet. „Kinder und Erwachsene tauschen sich heute zum Thema Fairtrade aus, basteln mit und am Fairen Handel und bauen so an einer besseren Welt mit“, sagte Claudia Brück, Stellvertretende Geschäftsführerin von TransFair, die als Initiatoren hinter der Fachtagung stehen. „Die Kampagne Fairtrade-Schools gibt konkrete Impulse, wie jeder einzelne von uns etwas positiv verändern kann.“ Die Fairtrade-Schools Fachtagung zählte über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen und Zivilgesellschaft in NRW. Weitere Infos unter fairtrade-deutschland.de/nc/top/news/detailseite-news-startseite/article/1-fairtrade-schools-fachtagung/
Info der Bundesregierung zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie über die aktuellen Aktivitäten der Bundesregierung zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie informieren: Auf der Basis des Koalitionsvertrags, in dem sich die Bundesregierung zu nachhaltiger Entwicklung als grundlegendem Ziel und Maßstab der Regierungspolitik bekannt hat, wird die nationale Nachhaltigkeitsstrategie fortgeführt. In diesem Jahr starten die Arbeiten am nächsten Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie, mit dem die Strategie inhaltlich weiterentwickelt wird. Dies betrifft u. a. die derzeitigen Ziele und Indikatoren der Strategie. Relevant hierfür wird die Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung sein, die von der Staatengemeinschaft im September 2015 beschlossen werden soll. Hierzu werden soweit absehbar neue internationale Nachhaltigkeitsziele („Sustainable Development Goals“) zählen. Die Nachhaltigkeitsstrategie wird ein wesentlicher Rahmen für die nationale Umsetzung der Post 2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung sein.

Der nächste Fortschrittsbericht ist für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant. Bei der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie ist uns Ihre Stimme sehr wichtig: Ab Herbst 2015 ist ein Dialogprozess zur Strategie vorgesehen. Der Auftakt soll mit einer ganztägigen Konferenz in Berlin am 29. Oktober 2015 unter Teilnahme u. a. von Bundesminister Altmaier erfolgen. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich diesen Termin schon heute vormerken würden. Dem sollen sich vier regionale Veranstaltungen in Zusammenwirken mit den Ländern Baden-Württemberg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg anschließen.

Über den aktuellen Stand der Planungen werden wir jeweils auf der Seite nationale-nachhaltigkeitsstrategie.de sowie in einem neuen Newsletter des Bundespresseamtes zu Nachhaltigkeit (zu beziehen unter Newsletter Nachhaltigkeit aktuell bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Service/Newsletter/Nachhaltigkeit/NachhaltigkeitAbo/node.html ) informieren. Für weitere Details zu den geplanten Veranstaltungen können Sie sich gerne an das Bundespresseamt wenden (Frau Caroline König, E-Mail: mailto:caroline.koenig@bpa.bund.de ). Informationen rund um die Nachhaltigkeitsstrategie mit ihren Institutionen und Verfahren finden Sie auch in der Broschüre „Meilensteine der Nachhaltigkeitspolitik“, die ich zur Kenntnis beifüge.

Hinweisen möchte ich auch noch auf die europäische Nachhaltigkeitswoche, die auf Initiative u. a. von Deutschland vom 30. Mai bis 6. Juni stattfindet und Aktivitäten in ganz Europa zu Nachhaltigkeit bündeln soll. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter esdw.eu bzw. aktionstage-nachhaltigkeit.de. Wir würden uns freuen, wenn sich in Deutschland viele Institutionen hieran beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Stefan Bauernfeind
Leiter des Referats 324 „Nachhaltige Entwicklung“
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin | Postanschrift: 11012 Berlin
Umweltbewusstsein in Deutschland 2014

Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage
Die Studie beweist, dass der Umweltschutz in unserer Bevölkerung einen sehr hohen Stellenwert besitzt. Sie zeigt aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Die Befragten verbinden Umweltthemen in der Tendenz weniger mit aktuellen Problemen, sondern betonen eher die Chancen, die sich langfristig durch konsequenten Umweltschutz ergeben. Nach der sozialen und der inneren Sicherheit ist der Umweltschutz in der Wahrnehmung der Menschen eine der größten Aufgaben, denen wir gegenüberstehen. Die Studie zeigt, dass die Bereitschaft größer wird, das eigene Handeln im Hinblick auf die Umweltauswirkungen zu überprüfen. Für mehr als neun von zehn Deutschen ist es wichtig, so zu leben, dass sie sich mit der Umwelt im Reinen fühlen. Sie sind offen für Alternativen zu ressourcenintensiven und klimaschädlichen Gewohnheiten – zum Beispiel, indem sie auf Bus, Bahn oder das Fahrrad umsteigen. Viele Bürgerinnen und Bürger sind auch dazu bereit, sich in der Gesellschaft für die Umwelt zu engagieren. Das zeigt zum Beispiel die hohe Wertschätzung für die Arbeit der Umweltverbände. Download unter umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2014

 

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