Im Rahmen des „Climate Action NOW“- Projekts an dem unsere Schule teilnimmt, durfte ich an einer einwöchigen UNESCO-Klimakonferenz in Maputo (Mozambik) unsere Schule vertreten. An dieser Konferenz nahmen Schüler aus Deutschland, Mosambik, Senegal, Uganda, Tansania und Namibia teil. Das Ziel der Konferenz war zu erfahren, was Schulen in unterschiedlichen Kulturen gegen den Klimawandel machen und neue Ideen für Projekte an unserer Schule zu sammeln. Des Weiteren bot die Konferenz eine Möglichkeit, Gleichaltrige aus verschiedenen Kulturen kennen zu lernen.

Unsere Reise nach Maputo begann in Frankfurt. Dort trafen alle deutschen Teilnehmer aufeinander und flogen nach Maputo, der Hauptstadt Mosambiks. Nachdem unser Flug aufgrund des Schneechaos in Deutschland ausfiel und wir in Frankfurt und in Addis Abeba übernachten mussten, kamen wir 26 Stunden zu spät in Maputo an. Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel konnten wir erste Eindrücke von Afrika sammeln. Insbesondere die z.T. ärmlichen Zustände machten uns sehr nachdenklich.

 

 

 


Nach unserer Ankunft startete die Konferenz mit einem Tag Verzug. Zu Beginn wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt und tauschten uns über verschieden Themen aus, wie z.B. Mobilität oder die Entwicklung von Schülerfirmen. Am Abend stellten die Vertreter/innen aus den Schulen ihre Projekte im Bereich Klimaschutz vor.
Nach einer feierlichen Eröffnungszeremonie mit traditionellen Tänzen und Gesängen, diskutierten wir in Kleingruppen, wie man den Klimaschutz stärker in Schulen integrieren kann. Am Nachmittag besuchten wir die „Rizwan Adatia Foundation“. Diese Hilfsorganisation bietet den Menschen kostenlos eine 3-Monatige Ausbildung.

Abends schauten wir uns den interessanten Film „Before the Flood“ an, der die Auswirkungen des Klimawandels thematisiert. Es folgten viel weitere spannende Gruppendiskussionen zu freigewählten Aspekten des Klimaschutzes, wie z.B. zu dem Thema Energie und Mobilität in verschiedenen Ländern in der Zukunft).
In den folgenden 1 ½ Tage arbeiteten wir an einem kreativen Theaterstück über den Klimawandel.
Ein besonderes Highlight war der Marktbesuch in Maputo. Nachdem wir auf dem traditionellen Markt Souvenirs gekauft hatten, genossen wir den Strand und den Blick auf den indischen Ozean. Die Aufführung des Theaterstückes und die Abschlussveranstaltung bildeten das Ende der Veranstaltung. Nach viel zu kurzer Zeit ging es schon wieder zurück nach Grevenbroich. Zusammenfassend war der Austausch eine persönliche Bereicherung. Es war sehr interessant mit verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über Klimaschutz an Schulen und im Allgemeinen zu diskutieren.

Geschrieben von Nils Rendel

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